In der Löwengrube

von Felix Mitterer
von Felix Mitterer
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von Felix Mitterer

45 Jahre RITTNER SOMMERSPIELE

In der Löwengrube

Zum 70. Geburtstag von Felix Mitterer

Felix Mitterers Stück handelt vom echten Tiroler in der Löwengrube.
Ein echter Tiroler geht nicht unter, sogar dann nicht, wenn er schon lange tot ist. Um wie viel toller so ein Tiroler im richtigen Leben ist, das zeigt Autor Felix Mitterer in seinem Stück "In der Löwengrube".

Dass die Welt im Wandel ist muss Arthur Kirsch Mitte der 1930er Jahre am eigenen Leibe erfahren. Als Schauspieler hatte er sich in der Großstadt einen Namen gemacht, als Jude verliert er das Recht seine Profession auszuüben. Was nun, wenn sein Spiel aber nicht mehr jüdisch, wenn es stattdessen arisch wäre? Wäre er wieder gut genug für die Bühne? Der gedemütigte Kirsch macht sich auf den Weg ins Exil. Einige Zeit vergeht, da taucht ein blonder bärtiger Bergbauer namens Benedikt Höllrigl aus Tirol auf, Kirsch kehrt, verkleidet als Bauer, zurück und versucht damit das System zu demaskieren. Als Naturtalent aus den Tiroler Bergen spricht er beim Theater-Direktor vor, der ihm sofort die Hauptrolle anbietet. Der unbändige Wunsch nach Rache übersteigt dabei die rationale Beurteilung der Lage und Kirsch bringt somit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie und Freunde in eine lebensbedrohliche Situation. Die Presse bejubelt Kirschs arische Schauspielkunst – um Tage später den Skandal aufzudecken und Kirsch zu verdammen.

Ein Volksheld, wie er im Buch steht. Bei Felix Mitterer siegt die Anekdote, das Klischee. Alles da: Bauernposse, Rührstück, A Chorus Line vor "brisantem" Hintergrund. Dabei hat Felix Mitterer, ein Tiroler, der in Irland lebte, vor allem eines geschrieben, eine Liebeserklärung an Tiroler. Damit es die ganze Welt erfährt: Tirolerblut ist keine Nudelsuppe nicht.

Für die Rittner Sommerspielen ist "In der Löwengrube" das sechste Stück von Felix Mitterer, das im malerischen Innenhof der Deutschordens Kommende auf die Bühne kommt. Bereits 1986 inszenierte Erich Innerebner "Besuchszeit", 1994 "Die Kinder des Teufels" Regie: Rudolf Ladurner, 1999 ''Stigma'' Regie: Peter Mitterrutzner, 2005 "Die Frau im Auto" Regie: Claus Tröger und 2011 inszenierte Gerd Weigel das von Mitterer aus den Irischen übersetzte Stück von John Millington Synge "Der Held aus dem Westen".

Regie: Alexander Kratzer

mit: Hannes Perkmann, Nicola Trub, Stefan Drassl,  Joachim Mitterutzner, Konrad Hochgruber, Thomas Wachtler, Petra Rohregger, Liz Marmsoler, Manuel Schweigkofler, Werner Hohenegger, Josef Niederstätter, Willi Lun, Anna Rottensteiner

Aufführungen:
FR, 20.07. – Premiere
DI, 24.07. – mit Stückeinführung
DO, 26.07. – mit Stückeinführung
FR, 27.07. – mit Stückeinführung
DI, 31.07.
MI, 01.08.
FR, 03.08.
MO, 06.08.
MI, 08.08.
DO, 09.08.

um 21:00 Uhr

Kartenvorbestellung:
telefonisch unter 346 148 99 71
MO-FR von 15.00-19.00 Uhr

Eintrittspreise:
20,- € Eintrittspreis
25,- € Premiere
15,- € mit "RittenPass"

Inhaber des "RittenPass" erhalten bei den Aufführungen vom 24. und 26. Juli einen reduzierten Eintrittspreis von 15 €.